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Neues aus den Museen

MörikeKabinett in Fellbach

Das MörikeKabinett im Stadtmuseum Fellbach, das am 1. Oktober 2011 eröffnet wurde, hat drei Kapitel. Das erste erzählt von Mörikes Aufenthalt in der Stadt. Hier kann der Besucher durch das Öffnen von Schiebefenstern erfahren, welche Umstände Mörike mit Schwester und Tochter nach Fellbach führten, womit sich die Bewohner des idyllisch am Ortsrand gelegenen Hauses beschäftigten und was sie dazu bewog, das weitläufige Anwesen bald wieder zu verlassen. Ausgehend von der „neuen Armethei“ der späten Jahre betritt man einen dunkel getönten Erinnerungsraum: „Mörike und die Frauen“ ist die Herzkammer der Ausstellung. Zahlreiche Originalexponate des Deutschen Literaturarchivs Marbach – darunter ein Ölgemälde von Margarethe und ein Selbstporträt von Luise Walther – werden durch Mörike-Zeichnungen und Gedichten zu einem reizvollen Beziehungsgeflecht verdichtet. Liebesgedichte Mörikes - von A wie „Agnes“ bis Z wie „Zuviel“- sind in einer Hörstation abrufbar. Dass Fellbach seit 1991 den Mörike-Preis vergibt, hat den Anspruch, Mörikestadt zu sein, begründet. Deshalb zeigt ein dritter Bereich mit moderner Anmutung die bisherigen Preisträger in originalen Porträts in Verbindung mit Gegenständen und Autografen, die sie dem Museum überlassen haben. Eine Hörstation bietet die Mörike-Reden der Preisträger. Monitore laden den Besucher zu vertiefender Beschäftigung ein.

 

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